IMM_______________________ __________ positive Verstärkung

'Positive Verstärkung' ist ein aus der Verhaltensforschung stammender Begriff.

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"Positive Verstärkung" nutzt alltägliche Situationen und den handwerklichen Vorgang als Anlass zum Diskurs.

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Der Versuch etwas von dem, was sich in der "positiven Verstärkung" ereignete oder die verschiedenen Ideen und Herangehensweisen zu dokumentieren,

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kann auch anhand der geschaffenen Fotos und Objekte nur in bescheidenem Umfang realisiert werden.

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Deshalb soll hier der 'Praunheimer Hocker' als Beispiel genannt werden.

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Der in 2017 in 'Bauhaus Transfer' entstandene "Praunheimer Hocker" konnte bereits an mehreren Orten wie etwa auf der Frankfurter Buchmesse 2017 im Innen- und Außenbereich genutzt werden.

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Nicht nur durch die Form ist der "Praunheimer Hockers" mit dem "Bauhaus" verwandt. Auch auf das Phänomen der Migration reagierte das vor etwa hundert Jahren gegründete Bauhaus ebenso wie auf weitere verbundene Aspekte von Veränderung, Transformation politischer Systeme und Migrationsströme. Es versuchte dabei Konzepte und Modelle zu entwickeln und brachte kreative Kräfte aus verschiedenen Bereichen und Herkünften zusammen, deren Aktivitäten noch heute wirken.

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In diesem Sinne ist es ein Versuch, den "White Cube" als Subsystem der Kunst aber auch ähnlich eng begrenzte Wege der etablierten und weitegehend zertifizierten Bildung hinter sich bzw. nach Niklas Luhmann unsichtbar und dafür etwas anderes sichtbar werden zu lassen.

Über Disziplinen und Genres hinweg Neues zu wagen und den neuen Herausforderungen entsprechend neue Subsysteme bilden, ist statt dessen eine Möglichkeit, das Metasystem zu vergrößern, zu bereichern und mehr Teilnehmern entsprechend eine Teilhabe zu bieten. Wo geht das besser als wiederum im Subsystem Kunst?

 

Denn: "Es geht immer ... darum, zu beobachten, wie die Welt sich selber beobachtet, wie aus einem unmarked space ein marked space entsteht, wie etwas unsichtbar wird, wenn etwas sichtbar wird". (Niklas Luhmann)

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